Ausblick auf die neue Saison

Verbandsliga Süd

Hier ein kurzer Abriss zu den Mannschaften und Änderungen der kommenden Saison. (Ich hoffe es fühlt sich wie immer niemand angegriffen oder ignoriert ;) )

Der Oberliga-Absteiger Weisse Dame Ulm verstärkt sich im Vergleich zur Saison 16/17 mit Maximilian Bildt an Brett 4. Dieser belegte dieses Jahr den 3. Platz bei den mittelfränkischen Einzelmeisterschaften, sowie den 7. Platz beim Kandidatenturnier der Württembergischen Einzelmeisterschaft (nebenbei Preis für die schönste Partie der zweiten Runde mit seinem Sieg gegen FM Holger Namyslo). Außerdem rückt Franziska Fröhlich auf Brett 8 der ersten Mannschaft auf. Mit einem Sieg gegen IM Odnorozhenko und einer spannenden Partie gegen Super-GM Wang Hao im GRENKE A-Open machte sie ebenfalls dieses Jahr bereits auf sich aufmerksam. Zusammen mit den erfahrenen Stammspielern der letzten Jahre wird Ulm auch kommende Saison wieder ein Favorit um den Aufstieg.


Der SV Ebersbach geht an 1-8 unverändert in die neue Saison. Jungtalent Nils Wurmbauer, der bereits 3 Spiele in der Verbandsliga absolvierte, steht nun an Brett 9 und kommt vielleicht noch häufiger zum Einsatz. Nachdem vergangene Saison der Aufstieg erst in der letzten Runde unerwartet scheiterte, darf Ebersbach nun erneut als Aufstiegskandidat den Versuch wagen.

SV Jedesheim 2 kommt neu aus der Landesliga Oberschwaben in die Verbandsliga. Die Erste Mannschaft mit dem Württembergischen Einzelmeister Jaroslaw Krassowizkij schaffte zeitgleich den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Trotz dessen bekommt die Zweite an Brett 1 den letztjährigen Jedesheimer Topscorer der Oberliga  FM Dmitriy Anistratov an die Seite gestellt. (welcher in der Bundesliga an Brett 8 wohl nur noch als Ersatz spielt?!). Außerdem rückt Emilian Hofer (ebenfalls aus der Ersten) an Brett 2 ins Team. Mit Achim Engelhart und Hans-Michael Stiepan kommen zwei weitere erfahrene Oberligaspieler dazu, außerdem  Johannes Büchele (Illertisser Stadtmeister 2018) vom SV Vöhringen.  Insgesamt also ein sehr gemischtes starkes Team mit ebenfalls denkbaren Aufstiegschancen.

Beim SV Nürtingen wird mit den selben Spielern einmal fröhlich durch rotiert: Sascha Marek runter an Brett 3, dafür dürfen Mehne und Weigand aufrücken; Arndt-Rüdiger Schwarz wird an 9 als Ersatz aufgestellt, dafür rückt Stefan Gold auf Brett 6, welcher bisher als Ersatzspieler zuverlässige Punkte erspielte. Vielleicht hilft diese Rotation den DWZ-Vorteil zum Aufstieg zu verwerten. 

Auch bei den Schachfreunden Pfullingen wird fleißig rotiert: Michael Nagelsdiek springt von Brett 8 auf 3 und Dieter Einwiller tauscht mit Thomas Nägele die Reihenfolge. Vielleicht reicht diese feine Änderung dem letztjährigen Vize zur Rotation in die Oberliga. Könnte ja sein.

Der TSV Langenau schließt sich dem Plätze-tauschen an. Erwähnenswert dabei vielleicht, dass Hans-Joachim Rentschler sich an Brett 6 wieder einen Stammplatz in der Ersten erarbeitet hat. Zudem bekommt Steffen Geutner einen festen Platz auf Brett 7. Die zweite Mannschaft der Langenauer, welche letzte Saison den Aufstieg zurück in die Landesliga schaffte - gibt verständlicherweise keine Spieler ab. Ein Klassenerhalt sollte trotzdem auch dieses Jahr erreichbar sein.

Der Verbandsliganeuling SC Tettnang landete vergangene Saison trotz gutem Start am Ende nur auf dem letzten Nichtabstiegsplatz. Damit es kommende Saison deutlicher wird, kommt Dietmar Heilinger vom SV Friedrichshafen an Bord. Wir wünschen der sympatischen Mannschaft viel Erfolg beim erneuten Klassenerhalt und freuen uns auf ein erneutes Heimspiel ;)

Ganz neu in der Verbandsliga sind die Sf Neckartenzlingen. Nachdem zuvor 7mal (!!) in Folge erfolgreich der zweite Platz der Landesliga belegt werden konnte, entschloss man sich nun doch in die Verbandsliga aufzusteigen. (Vielleicht als Ersatz für ihre Nachbarn aus Reutlingen?). Wenn der lange Anlauf der letzten Jahre als Schwung für die Verbandsliga genutzt wird, ist auch hier ein Klassenerhalt machbar.

Aus der Landesliga Alb/Schwarzwald kommt die SG Turm Albstadt dazu. Gleich in der ersten Runde müssen wir gegen den vermeintlich schwächsten der Liga antreten. Eine frühe Entscheidung um den Klassenerhalt könnte schon hier möglich sein. Trotz langer Anfahrt freuen wir uns auch hier auf neue Gesichter in der Liga und spannende Partien.

Zuletzt zu uns. Was gibt es neues? Stefan Lehmann wird ab sofort an Brett 3 die Gegner aus dem Konzept bringen. Außerdem stößt unser Jugendspieler Lukas Baumhauer zu den Stammspielern der 1. Mannschaft vor. Letzte Saison sorgte sein erfolgreiches Verbandsligadebüt in der 9. Runde für den Sieg gegen Tettnang. Herzlich Willkommen im Team! Auch wenn es für uns als (laut Rangliste) zweitschwächste Mannschaft wieder kein Zuckerschlecken wird, kämpfen wir um jeden Bauer und Vorposten für einen weiteren Klassenerhalt.

 

 

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Spannender Jahresauftakt

Sieg, Unentschieden, Open

Im neuen Jahr empfing unsere erste Mannschaft die Gäste aus Dornstetten/Pfalzgrafenweiler (bei Freudenstadt - 130km Anfahrt!).  Die Aufsteiger aus dem Schwarzwald hatten wie wir bisher keine leichte Saison mit 3 Niederlagen und lediglich einem Unentschieden gegen Mitaufsteiger Tettnang. Ein wahres Kellerduell also, wo jede Mannschaft unbedingt die 2 Punkte im Abstiegskampf braucht.

Die letzte Begegnung der Vereine war im Oktober 2014. Hier gewannen die Schachfreunde (damals noch mit den Jungtalenten Max Arnold und Jonathan Reichel)  mit 5:3 - was leider trotzdem nicht vor dem Abstieg rettete.

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Lukas Baumhauer gewinnt C-Open in Deizisau

Am Wochenende vom 28.10.2017 - 31.10.2017 stand die nächste Runde des beliebten Herbstopens in Deizisau an.

Dieses Jahr konnten leider nur zwei unserer Spieler am Turnier teilnehmen. 

Stefan Lehmann versuchte sich dieses Jahr wieder im A-Open, während Nachwuchstalent Lukas Baumhauer bei seinem ersten mehrtägigen Schachturnier im C-Open teilnahm.

Am ersten Tag wurde nur eine Runde gespielt, doch es ging gleich richtig zur Sache, da Stefan Lehmann gegen den Erst-Gesetzten IM Nikita Meskovs (2566 DWZ) ans Brett musste. Trotz guter Eröffnung verlor Stefan die Partie, Lukas hingegen erspielte sich direkt den ersten Punkt.

In den nächsten 3 Tagen holte Stefan Lehmann jeweils ein Sieg und eine Niederlage pro Tag und musste sich mit enttäuschenden 3/7 Punkten und -23 DWZ zufriedengeben.

Lukas Baumhauer hingegen dominierte das C-Open und gab nur 2 Remis ab, während er die anderen 5 Partien gewann.

Er kam somit auf 6/7 Punkte. Doch das Ende blieb spannend, denn auch Oskar Volk vom SC Grunbach konnte sich 6/7 Punkte erspielen. Die Buchholzpunkte sollten entscheiden und man wartete ungeduldig auf die Siegerehrung.

Nach kurzem aber nervenaufreibendem Warten gab Turnierleiter Sven Noppes das Ergebnis bekannt und Lukas holte sich den ersten Platz mit 1 Buchholzpunkt mehr! 

Doch es gab nicht nur einen Pokal und Preisgeld zu gewinnen, sondern auch direkt 100 DWZ-Punkte. 

Ein voller Erfolg für Lukas' erstes großes Turnier und wir freuen uns auf weitere erfolgreiche Turniere in der Zukunft.

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Erfolgreicher Spieltag für beide Mannschaften

4:4 gegen SV Nürtingen (Verbandsliga)

Die SSG Fils-Lauter 1 und der SV Nürtingen trennen sich mit einem Unentschieden. Fils-Lauter 2 bezwingt den SV Ebersbach 2 mit 5,5:2,5 in der Kreisklasse.

Verbandsliga

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Gelungener Saisonabschluss der 1. Mannschaft

Verbandsliga - Klassenerhalt!

Am Sonntag vor Ostern ging es für unser Verbandsligateam zur letzten Runde nach Pfullingen. Nachdem bereits durch den überraschend deutlichen Sieg gegen Reutlingen (5,5:2,5) der Klassenerhalt gesichert war, konnten die Spieler gelassen in die Finalrunde gehen. Die Pfullinger hatten einen starken Saisonstart mit 10/10 Punkten hingelegt - u.a. mit einem 6:2 gegen den SV Nürtingen. In den folgenden vier Runden blieben jedoch alle Punkte liegen und der Aufstieg wurde begraben.

Beide Mannschaften traten leicht ersatzgeschwächt an, bei den Gastgebern rückte Ingolf Keck für Uwe Bräuner(1) ins Team, während wir durch Thomas Wiedmann als Ersatz für Michael Eisele(4) verstärkt wurden. Alles in allem ausgeglichen genug, um an allen Brettern ein spannendes Match zu versprechen.

Gerd Holl (3) konnte mit taktischem Angriff am Königsflügel die Stellung seines Gegners (des sonst recht starken Thomas Nägele) zu Kleinholz verarbeiten. Bei einem Stand von +2,5 bat er dann doch Remis - "für die Mannschaft" (oder aus Gewohnheit?) - was sein Kontrahent (wohl glücklich erlöst) annahm. Thomas Erker (2) wurde nach einer ungewöhnlichem Eröffnung seines Gegners im Mittelspiel zunehmend zusammengeschoben, bis die Stellung nicht mehr zu halten war. Dagegen erlangte Erich Lankes (4) mit Schwarz Initiative und positionellen Vorteil, und gab beides auch nicht mehr her, bis sein Freibauer, den Fuß auf dem Unwandlungsfeld, den Gegner zur Aufgabe zwang. Thomas Wiedmann (8) konnte schon früh durch ein kluges Zwischenschach mit Schwarz ausgleichen. Sein Gegenspieler machte jedoch noch einmal deutlich Druck, übersah dann glücklicherweise den einzigen Gewinnweg und nahm schließlich im Bauernendspiel das Remis an. Hans-Peter Holl (1) nahm mit Weiß seinen Gegner nach und nach in die Klemme, bis dieser sich schließlich genötigt sah, die Spannung im Zentrum aufzulösen. Sehr zu Gunsten des Anziehenden blieb der schwarze König, von schwachen Feldern umgeben, dem folgenden Angriff ausgeliefert und brachte uns so die Führung zum 3:2. Stefan Lehmann (5) konnte nach tadelloser Eröffnungsbehandlung dem Pfullinger einem Bauern ohne Kompensation abgreifen. Im Leichtfigurenendspiel übersah er jedoch, nach dem Gewinn des zweiten Bauern, eine taktische Finesse, welche den Verteidiger in ein remisliches Läuferendspiel rettete. Dominik Klaus (6) konnte gegen Fidemeister und Schachkomponist Marcin Banaszek lange mithalten. Nach einer kleinen Ungenauigkeit wurde er jedoch Zug um Zug lehrbuchhaft zermürbt und schlechter gestellt (wie wir es sonst umgekehrt nur von Dominik kennen), bis die Gäste zum 4:4 ausgleichen konnten. Mario Weißenberger (7) ließ sich nach ordentlicher Eröffnung in eine passive Stellung und Zeitnot drängen. Zur Öffnung der Stellung fand sein Gegner dabei ein schönes Qualitätsopfer um kurz darauf den Vorteil einzügig einzustellen. Nach langem Umherschieben reichte es schließlich zum Partie- und Mannschaftssieg. 

 

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